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Kreisverband Rosenheim

Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club
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VERKEHRSPOLITIKJUNI2008

VERKEHRSPOLITIK JUNI 2008

Der Arbeitskreis zur Förderung des Fahrradverkehrs (AkzFF) der Stadt Rosenheim hat sich im vergangenen Jahr überwiegend mit Fahrradtourismus beschäftigt. Sehr engagiert wurde das Thema von Frau Rienäcker von der Rosenheimer Touristinformation aufgegriffen und auf einem Treffen der Veranstaltungs- und Kongress GmbH den Hoteliers nahe gebracht.

Vom AkzFF initiiert hat OB Bauer ein Empfehlungsschreiben heraus gegeben, dass künftig an städtischen Einrichtungen und Gebäuden städtischer Gesellschaften vom ADFC-empfohlene Fahrradständer zur Ausführung kommen sollen. Ein Muster für Fahrradständer mit Werbetafeln für den Einzelhandel wurde am Eisstadion aufgestellt; interessierte Geschäftsinhaber können sich an einer Sammelbestellung über die Stadt beteiligen.

Weniger erfolgreich ist der Arbeitskreis, was die politisch brisanteren Themen wie die Landesgartenschau, die Bahnunterführung und den Haushalt betrifft.

Auch was die vom AkzFF vorgeschlagenen Maßnahmen zur Radverkehrsführung angeht, sind die Erfolge nur schleppend sichtbar. So wurden eigene RadfahrerInnenampeln in der Wittelsbacher- und in der Äußeren Münchener Straße installiert. In der Äußeren Münchener Straße wurden die ehemaligen Geh- und Radwege mittlerweile zu Gehwegen "Radfahrer frei" umbeschildert - in Kombination mit den Radlersignalen zeigt dies sehr gut, wie grotesk die Situation für den Radverkehr in Rosenheim ist. In der Rathaus-/Innsbruckerstraße ist das Straßenbauamt für die Lichtsignalanlagen zuständig, hier bekommen RadlerInnen immer noch mit den FußgängerInnen rot.

Der Arbeitskreis hatte angeregt, die aufgeweiteten Aufstellbereiche, die sich in der Aventinstraße sehr gut bewährt haben, auch an anderen Kreuzungen zu markieren: ein Anruf eines bedeutenden Stadtrates genügte, um die Verwaltung von diesem Vorhaben wieder abzubringen - wir bleiben dran.

aktualisiert: 28.10.2009 20:10 Uhr